Wahnebergen

Feuerwehrhaus Wahnebergen

Willkommen bei der Ortsfeuerwehr Wahnebergen

Unser Gerätehaus finden Sie im Schulweg 10A, 27313 Dörverden-Wahnebergen.


Geschichte des Ortes Wahnebergen

  • 1230 – Erstmals als „Wanebergen“ erwähnt; aus dieser Zeit auch das Rittergeschlecht derer zu Wahnebergen.
  • 1742 – Erste Erwähnung einer Schule in Wahnebergen.
  • 1847 – Eröffnung des Schienenverkehrs zwischen Hannover und Bremen mit einem Bahnhof in Wahnebergen.
  • 1905 – Eröffnung der Bahnstrecke Verden – Schwarmstedt, die beim Bahnhof Wahnebergen in östliche Richtung abzweigt.
  • 1972 – Wahnebergen gibt im Zuge der Gebietsreform seine Selbständigkeit auf und wird mit anderen Orten zur Gemeinde Dörverden zusammengeschlossen.
  • 1973 – Schließung der Dorfschule sowie des Bahnhofs für den Personenverkehr; später Eröffnung eines Kindergartens im Schulgebäude.
  • 1990er Jahre – Einstellung des Frachtverkehrs auf der Bahnstrecke Verden – Schwarmstedt und Abbau der Schienen.
  • 1996 und 2003 – Erschließung neuer Baugebiete.
  • 2001 – Untertunnelung des Bahnübergangs mit der Kreisstraße.

Chronik der Ortsfeuerwehr Wahnebergen

Die Gründerjahre (1956 – 1962)

Erster Gemeindebrandmeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Wahnebergen war Friedrich Lüneberg. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hermann Fahrenholz und dem ersten Gruppenführer Heinrich Hüppe baute er die neue Freiwillige Feuerwehr auf.

Es ging damals sehr schnell los: Bereits im Mai 1957 sollte an den ersten Wettkämpfen beim Kreisaufmarsch in Uphusen teilgenommen werden. Weil noch jegliche Ausrüstung fehlte, mussten die Einsatzröcke beim Kostümverleih Bartels ausgeliehen werden – und trotzdem wurde gleich der fünfte Platz erreicht. In den folgenden Jahren rüstete die Gemeinde Wahnebergen die neue Wehr Schritt für Schritt aus.

Aufbau und Ausbau (1963 – 1978)

Im März 1963 übernahm Hermann Fahrenholz die Wehr von dem aus Altersgründen zurücktretenden Friedrich Lüneberg. Neuer Stellvertreter wurde Heino Rabbe. In dieser Zeit wurde das Spritzenhaus an der Verdener Straße in viel Eigenleistung um- und ausgebaut, und die Löschwasserversorgung wurde durch mehrere Bohrbrunnen erheblich verbessert.

1969 übernahm Friedel Wilkens den Posten des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Am 15. Januar 1971 wurden die Pflichtfeuerwehren Ahnebergen und Stedebergen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wahnebergen zusammengelegt – ein Vorgriff auf die kommende Gemeindereform. Im selben Jahr wurde Heino Rabbe erneut stellvertretender Gemeindebrandmeister.

Mit der Gründung der Einheitsgemeinde Dörverden 1973 änderte sich der Titel der Wehrführung in „Ortsbrandmeister“. Hermann Fahrenholz war damit der erste Ortsbrandmeister der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wahnebergen. In den folgenden Jahren zog das Feuerwehrhaus zunächst ins Sportlerheim und später in die alte Schule Wahnebergen um – Anlass waren das 1973 beschaffte LF8 sowie die 1975 gegründete Jugendfeuerwehr.

Wechsel an der Spitze (1979 – 1996)

1979 wurde Gerd Müller zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Nach zwanzig Jahren in der Wehrführung wechselte Hermann Fahrenholz in das Amt des Gemeindebrandmeisters; Gerd Müller wurde neuer Ortsbrandmeister, Heino Rabbe erneut sein Stellvertreter. In dieser Zeit hielt eine Brandserie die Gemeinde in Atem.

1989 wurde Claus-Dieter Rosilius zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. 1991 übernahm er das Amt des Ortsbrandmeisters, als Gerd Müller aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Stellvertreter wurde zunächst Heinz-Hermann Kühl, ab 1995 dann Fredy Radeke.

Moderne Entwicklung (1997 – heute)

1997 wurde Thomas Meyer als erster Ahneberger zum Ortsbrandmeister gewählt. Ab 1999 stand ihm Harm-Dirk Hüppe als Stellvertreter zur Seite. In dieser Zeit wurde die Fahrzeugausstattung umstrukturiert und eine neue Fahrzeughalle angebaut. Eine erneute Brandserie forderte den jungen Ortsbrandmeister – er bestand diese Feuertaufe hervorragend.

2008 wurde Ralf Peters zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt; er übernahm das Amt von seinem aufgrund eines Umzugs ausgeschiedenen Vorgänger. 2020 folgte ihm Felix Stellmann als junger Nachfolger nach. Seither leiten Thomas Meyer und Felix Stellmann gemeinsam die Ortsfeuerwehr Wahnebergen.

Unsere Fahrzeuge

TSF-W – Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank

Seit dem Jahr 2000 fährt die Ortsfeuerwehr Wahnebergen ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank. Das TSF-W ersetzt das ausgediente LF8 und bietet Platz für eine Staffel (6 Kameraden).

Dank eines 500-Liter-Wassertanks und einer Schnellangriffseinrichtung können Entstehungsbrände schnell gelöscht werden. Weitere wichtige Hilfsmittel zur Brandbekämpfung – wie 4 Atemschutzgeräte, Schaumrohr, Fire-Ex und Hohlstrahlrohr – sind ebenfalls an Bord.

FunkrufnameFlorian Verden 12-41-5
FunktechnikMTM800 FuG Digitalfunk
BezeichnungTragkraftspritzenfahrzeug Wasser (500 l Wassertank)
HerstellerIveco
ModellTurbo-Daily 49-10
AufbauherstellerZiegler
Besatzung1/5
KraftstoffDiesel
Leistung115 kW
Gesamtgewicht7,49 t
Höhe2,53 m
SondersignalBosch RKLE 150 Rundumkennleuchten, Fiamm Pressluftfanfaren

MTW – Mannschaftstransportwagen

Der seit 2015 eingesetzte Mannschaftstransportwagen dient – wie der Name verrät – hauptsächlich dem Transport der Kameraden zum Einsatz. Mit angehängtem TSA kann die Besatzung eigenständig arbeiten und beispielsweise eine zweite Wasserentnahmestelle nutzen. Neben den Einsatzfahrten wird das Fahrzeug auch von der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr und der Altersabteilung genutzt.

TSA – Tragkraftspritzenanhänger

Seit Gründung der Ortsfeuerwehr Wahnebergen im Jahr 1956 ist der Tragkraftspritzenanhänger im Einsatz. Als 1973 ein LF8 beschafft wurde, verblieb der TSA im Ahneberger Gerätehaus, um auch „auf der anderen Seite der Bahn“ eine umgehende Feuerbekämpfung zu gewährleisten – selbst wenn die Bahnschranken das Anrücken des LF8 verzögerten.

Mit dem Bau der Bahnunterführung im Jahr 2000 entfiel diese Notwendigkeit. 2006 wurde die Einsatztaktik überarbeitet: Seither ist der Anhänger in Wahnebergen untergebracht. Das TSF-W bildet die erste taktische Einheit, der MTW gemeinsam mit dem TSA die nachrückende, eigenständig arbeitende Einheit.

FunkrufnameFlorian Verden 12-17-5
FunktechnikFuG8b-1 Analogfunk, MTM800 FuG Digitalfunk, Telefonfreisprecheinrichtung
BezeichnungMannschaftstransportfahrzeug
HerstellerMercedes-Benz
ModellSprinter 213 CDI
RadstandMittel
AufbauherstellerEigenbau
Besatzung1/8
KraftstoffDiesel
Leistung95 kW
Gesamtgewicht3,19 t
Höhe2,43 m
SondersignalPintsch-Bamag ToPas 100 Blaulichtanlage, LED-Frontblitzer, Signalhorn in Frontstoßstange
UmfeldbeleuchtungLabcraft-LED-Leuchten rechts und hinten über den Türen
Rückfahrkamera/SensorenJa
Ansprechpartner
FunktionNameE-Mail
OrtsbrandmeisterThomas Meyerthomas.meyer@feuerwehren-doerverden.de
stv. OrtsbrandmeisterFelix Stellmannfelix.stellmann@feuerwehren-doerverden.de
KinderfeuerwehrwartAndreas Steinbeckandreas.steinbeck@feuerwehren-doerverden.de
JugendfeuerwehrwartDaniel Beglau-Schmitzdaniel.beglau-schmitz@feuerwehren-doerverden.de
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