
Ortsfeuerwehr
Barme
Ortsfeuerwehr der Gemeinde Dörverden · gegründet 1962
50
in der Einsatzabteilung
2
Einsatzfahrzeuge
15
in der Jugendfeuerwehr
15
in der Kinderfeuerwehr
8
in der Altersabteilung
Über uns
Die Ortsfeuerwehr Barme wurde 1962 gegründet und besteht derzeit aus 50 Kameraden in der Einsatzabteilung, 8 in der Altersabteilung und 15 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr.
Seit 2010 verfügt die Ortsfeuerwehr auch über eine Kinderfeuerwehr, ebenfalls mit 15 Mitgliedern.
Unser Gerätehaus befindet sich in Barme, Kurze Wand 2.
Auf einen Blick
- Gerätehaus: Kurze Wand 2, Barme
- Jugendfeuerwehr-Dienst jeden Mittwoch ab 18:30 Uhr am Feuerwehrhaus
- Kinderfeuerwehr seit 2010
- Neues LF 10 seit Oktober 2026
- Eigenfinanzierter Mannschaftstransportwagen seit 2013
Unsere Fahrzeuge

Florian Verden 12-45-1
Löschgruppenfahrzeug LF 10
Seit Oktober 2026 im Dienst, mit 2.400-Liter-Wassertank. Vier Atemschutzgeräteträger können sich schon auf der Anfahrt ausrüsten.
- Im Dienst seit 2026
- Besatzung 1/8
- Leistung 290 PS
- Fahrgestell 16 t
Ausstattung und technische Daten
Das LF 10 wurde der Ortsfeuerwehr Barme im Oktober 2026 übergeben. Mit dieser Umstellung liegen Welten zwischen dem alten und dem neuen Fahrzeug.
Eine Besonderheit ist z. B., dass sich während der Anfahrt zum Einsatz nicht nur zwei, sondern gleich vier Atemschutzgeräteträger in der Mannschaftskabine ausrüsten können und somit an der Einsatzstelle direkt agieren können. Neben den Standardbeladungen bietet das Fahrzeug viele weitere Ausrüstung: Ein Stromerzeuger mit Stativen sowie ein von der Fahrzeugbatterie betriebener Lichtmast auf dem Dach sorgen für eine umfangreiche Ausleuchtung der Einsatzstelle. Ein akkubetriebener Lüfter sowie Akkuwerkzeuge sind ebenfalls verlastet. Auch ein Türöffnungssatz ist an Bord, um Personen hinter verschlossenen Türen schnell Hilfe leisten zu können.
| Funkrufname | Florian Verden 12-45-1 |
| Funktechnik | MTM800 FuG Digitalfunk |
| Bezeichnung | Löschgruppenfahrzeug 10 (2.400 Liter Wassertank) |
| Hersteller / Modell | MAN TGM 16.290 |
| Aufbau | Rosenbauer |
| Besatzung | 1/8 |
| Kraftstoff | Diesel |
| Leistung | 290 PS |
| Fahrgestell | 16 t |
| Höhe | 2,80 m |

Florian Verden 12-17-1
Mannschaftstransportwagen MTW
Von der Ortsfeuerwehr selbst finanziert und am 13.10.2013 übergeben. Bringt die Einsatzkräfte zum Einsatzort und ist für Jugend- und Kinderfeuerwehr unterwegs.
- Im Dienst seit 2013
- Besatzung 1/8
- Leistung 80 kW
- Gewicht 3,19 t
Ausstattung und technische Daten
Der von der Ortsfeuerwehr eigenfinanzierte Mannschaftstransportwagen wurde der Ortsfeuerwehr Barme am 13.10.2013 überreicht. Er dient hauptsächlich dazu, die Einsatzkräfte zum Einsatzort zu bringen. Des Weiteren sind die Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr Nutzer des MTW, z. B. für Zeltlagerfahrten, Tagesfahrten, Wettbewerbe und sonstige Übungsdienste. Die Beschriftungen „FEUERWEHR“ und der weiße Streifen auf den Seiten reflektieren bei Lichtkontakt.
| Funkrufname | Florian Verden 12-17-1 |
| Funktechnik | FuG8b-1 Analogfunk, MTM800 FuG Digitalfunk, Telefonfreisprecheinrichtung |
| Hersteller / Modell | Mercedes-Benz Sprinter 211 CDI (Radstand mittel) |
| Ausbau | Eigenbau |
| Besatzung | 1/8 |
| Kraftstoff | Diesel |
| Leistung | 80 kW |
| Gesamtgewicht | 3,19 t |
| Höhe | 2,89 m |
| Sondersignal | Pintsch-Bamag ToPas 100 Blaulichtanlage mit Horn und Lautsprecher, Frontblitzer einzeln abschaltbar |
| Umfeldbeleuchtung | Labcraft-LED-Leuchten rechts und hinten über den Türen |
| Rückfahrkamera/Sensoren | Ja |
Außer Dienst: Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 (Dezember 1992 bis Oktober 2026)
Das LF 8/6 wurde der Ortsfeuerwehr Barme im Dezember 1992 übergeben. Das neue Fahrzeug war eines der ersten Fahrzeuge, in dem Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum vorhanden sind, sodass sich während der Einsatzfahrt – wie es heute Standard ist – ausgerüstet werden kann.
Eine weitere Besonderheit war damals der eingebaute Löschwasserbehälter von 600 Liter mit Heckpumpe. Zu der weiteren Beladung gehörten unter anderem: Tragkraftspritze, vier Atemschutzgeräte, Schwerschaum- und Mittelschaumrohr, Fire-Ex, Hohlstrahlrohr, eine Schnellangriffseinrichtung mit 50 Meter formstabilem Schlauch und neben der Ausrüstung für einfache technische Hilfeleistung eine Kettensäge.
| Funkrufname | Florian Verden 12-45-1 (bis 2026) |
| Funktechnik | MTM800 FuG Digitalfunk |
| Bezeichnung | Löschgruppenfahrzeug 8/6 (600 Liter Wassertank) |
| Hersteller / Modell | Mercedes-Benz 811 D |
| Aufbau | Schlingmann |
| Besatzung | 1/8 |
| Kraftstoff | Diesel |
| Leistung | 85 kW |
| Gesamtgewicht | 7,49 t |
| Höhe | 2,80 m |
| Sondersignal | RKLE 150 Rundumleuchten vorne, RKLE 110 Rundumleuchte hinten, Presslufthorn 4 Ton |
Geschichte von Barme
Chronik lesen
Der Name „Barme“ hängt zusammen mit dem Begriff „Berme“ (Erdwall). Barme liegt nämlich auf einem erhöhten Uferwall an der Weser. Durch Funde vermutete erste Besiedlung in der jüngeren Steinzeit (2000 bis 4000 v. Chr.). Ein Turmhügel (Motte) im Barmer Wald weist auf eine frühmittelalterliche Landwehr (Zollstelle?) hin. Im Bereich der Siedlung Drübber stand ein 1575 aufgestellter Snedenstein (Grenze zwischen dem Stift Verden, der Grafschaft Hoya und dem Herzogtum Lüneburg).
1937 wurde im Barmer Wald als Rüstungsbetrieb die Pulverfabrik „EIBIA“ gebaut. Dort arbeiteten zeitweise bis zu 2000 Fremdarbeiterinnen und Fremdarbeiter (Belgier, Holländer, Franzosen, Polen, Russen), Kriegsgefangene sowie auch Deutsche.
In diesem Bereich wurde 1958 die „Niedersachsenkaserne“ für die Bundeswehr neu gebaut. Zeitweise waren dort bis zu 4000 Soldaten untergebracht (zeitweise Panzer-, Pionier-, Flugabwehr-, Transport-Einheiten und US-amerikanische Einheiten und die Standortverwaltung im Ortsteil Drübber). Die Bundeswehr hat die Kaserne am 1. September 2003 geräumt.
1958 wurden auch viele Mehrfamilienhäuser für die Bundeswehrangehörigen errichtet, die dem kleinen Dorf Barme (etwa 400 Einwohner) plötzlich ein ganz anderes Gesicht und eine andere Struktur (1.400 Einwohner) gaben.
1964 wurde eine vierklassige Grundschule errichtet, etwas später auch eine eigene Kirche „St. Georg“, die zur Kirchengemeinde Dörverden gehört.
1972 verlor Barme seine Selbständigkeit in einer landesweiten Gebietsreform. Barme ging mit anderen Gemeinden in der neuen Gemeinde Dörverden auf. Weitere Einzelheiten zur Geschichte im Buch „Bredthauer: Die Einheitsgemeinde Dörverden“ (1977), vergriffen. Seit April 2010 kann man sich im Wolfcenter intensiv, umfassend, objektiv und ausschließlich über Verhalten, Lebensraum, soziale Struktur, Jagd und Schutz von Wölfen informieren.
Ansprechpartner
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Die aktuellen Dienstpläne als PDF zum Herunterladen:
- Dienstplan Einsatzabteilung PDF, öffnet in neuem Tab
- Dienstplan Kinderfeuerwehr PDF, öffnet in neuem Tab
Jugendfeuerwehr: Dienst jeden Mittwoch ab 18:30 Uhr am Feuerwehrhaus.
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