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Feuerwehrhaus Wahnebergen

Ortsfeuerwehr

Wahnebergen

Ortsfeuerwehr der Gemeinde Dörverden · gegründet 1956

1956

gegründet

2

Einsatzfahrzeuge

1

Tragkraftspritzenanhänger

1975

Jugendfeuerwehr gegründet

Über uns

Willkommen bei der Ortsfeuerwehr Wahnebergen. Seit Gründung im Jahr 1956 schützen wir Wahnebergen und seit 1971 auch Ahnebergen und Stedebergen, deren Pflichtfeuerwehren damals mit unserer Wehr zusammengelegt wurden.

Die erste taktische Einheit bildet das TSF-W. Der Mannschaftstransportwagen mit dem Tragkraftspritzenanhänger rückt als zweite, eigenständig arbeitende Einheit nach und kann zum Beispiel eine zweite Wasserentnahmestelle nutzen.

Unser Gerätehaus finden Sie im Schulweg 10A, 27313 Dörverden-Wahnebergen.

Geschichte des Ortes

  • 1230: erstmals als „Wanebergen“ erwähnt, auch das Rittergeschlecht derer zu Wahnebergen stammt aus dieser Zeit
  • 1742: erste Erwähnung einer Schule
  • 1847: Bahnstrecke Hannover–Bremen mit Bahnhof Wahnebergen
  • 1905: Bahnstrecke Verden–Schwarmstedt zweigt in Wahnebergen ab
  • 1972: Wahnebergen wird Teil der Gemeinde Dörverden
  • 1973: Dorfschule und Personenbahnhof schließen, später Kindergarten im Schulgebäude
  • 1990er: Frachtverkehr Verden–Schwarmstedt eingestellt, Schienen abgebaut
  • 1996 und 2003: neue Baugebiete
  • 2001: Bahnübergang wird untertunnelt

Unsere Fahrzeuge

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W der Ortsfeuerwehr Wahnebergen

Florian Verden 12-41-5

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W

Seit 2000 im Dienst, ersetzt das ausgediente LF 8. Mit 500-Liter-Wassertank und Schnellangriff für Entstehungsbrände, Platz für eine Staffel.

  • Im Dienst seit 2000
  • Besatzung 1/5
  • Leistung 115 kW
  • Gewicht 7,49 t
Ausstattung und technische Daten

Seit dem Jahr 2000 fährt die Ortsfeuerwehr Wahnebergen ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank. Das TSF-W ersetzt das ausgediente LF 8 und bietet Platz für eine Staffel (6 Kameraden).

Dank eines 500-Liter-Wassertanks und einer Schnellangriffseinrichtung können Entstehungsbrände schnell gelöscht werden. Weitere wichtige Hilfsmittel zur Brandbekämpfung – wie 4 Atemschutzgeräte, Schaumrohr, Fire-Ex und Hohlstrahlrohr – sind ebenfalls an Bord.

FunkrufnameFlorian Verden 12-41-5
FunktechnikMTM800 FuG Digitalfunk
BezeichnungTragkraftspritzenfahrzeug Wasser (500 l Wassertank)
Hersteller / ModellIveco Turbo-Daily 49-10
AufbauZiegler
Besatzung1/5
KraftstoffDiesel
Leistung115 kW
Gesamtgewicht7,49 t
Höhe2,53 m
SondersignalBosch RKLE 150 Rundumkennleuchten, Fiamm Pressluftfanfaren
Bildergalerie
Mannschaftstransportwagen mit Tragkraftspritzenanhänger der Ortsfeuerwehr Wahnebergen

Florian Verden 12-17-5

MTW mit Tragkraftspritzenanhänger

Seit 2015 im Einsatz. Mit angehängtem TSA arbeitet die Besatzung eigenständig. Auch Jugend-, Kinderfeuerwehr und Altersabteilung sind damit unterwegs.

  • Im Dienst seit 2015
  • Besatzung 1/8
  • Leistung 95 kW
  • Gewicht 3,19 t
Ausstattung und technische Daten

Der seit 2015 eingesetzte Mannschaftstransportwagen dient – wie der Name verrät – hauptsächlich dem Transport der Kameraden zum Einsatz. Mit angehängtem TSA kann die Besatzung eigenständig arbeiten und beispielsweise eine zweite Wasserentnahmestelle nutzen. Neben den Einsatzfahrten wird das Fahrzeug auch von der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr und der Altersabteilung genutzt.

Tragkraftspritzenanhänger (TSA): Seit Gründung der Ortsfeuerwehr Wahnebergen im Jahr 1956 ist der Anhänger im Einsatz. Als 1973 ein LF 8 beschafft wurde, verblieb der TSA im Ahneberger Gerätehaus, um auch „auf der anderen Seite der Bahn“ eine umgehende Feuerbekämpfung zu gewährleisten – selbst wenn die Bahnschranken das Anrücken des LF 8 verzögerten. Mit dem Bau der Bahnunterführung im Jahr 2000 entfiel diese Notwendigkeit. 2006 wurde die Einsatztaktik überarbeitet: Seither ist der Anhänger in Wahnebergen untergebracht.

FunkrufnameFlorian Verden 12-17-5
FunktechnikFuG8b-1 Analogfunk, MTM800 FuG Digitalfunk, Telefonfreisprecheinrichtung
Hersteller / ModellMercedes-Benz Sprinter 213 CDI (Radstand mittel)
AusbauEigenbau
Besatzung1/8
KraftstoffDiesel
Leistung95 kW
Gesamtgewicht3,19 t
Höhe2,43 m
SondersignalPintsch-Bamag ToPas 100 Blaulichtanlage, LED-Frontblitzer, Signalhorn in Frontstoßstange
UmfeldbeleuchtungLabcraft-LED-Leuchten rechts und hinten über den Türen
Rückfahrkamera/SensorenJa
Bildergalerie

Chronik der Ortsfeuerwehr

Chronik lesen

Die Gründerjahre (1956 – 1962)

Erster Gemeindebrandmeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Wahnebergen war Friedrich Lüneberg. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hermann Fahrenholz und dem ersten Gruppenführer Heinrich Hüppe baute er die neue Freiwillige Feuerwehr auf.

Es ging damals sehr schnell los: Bereits im Mai 1957 sollte an den ersten Wettkämpfen beim Kreisaufmarsch in Uphusen teilgenommen werden. Weil noch jegliche Ausrüstung fehlte, mussten die Einsatzröcke beim Kostümverleih Bartels ausgeliehen werden – und trotzdem wurde gleich der fünfte Platz erreicht. In den folgenden Jahren rüstete die Gemeinde Wahnebergen die neue Wehr Schritt für Schritt aus.

Aufbau und Ausbau (1963 – 1978)

Im März 1963 übernahm Hermann Fahrenholz die Wehr von dem aus Altersgründen zurücktretenden Friedrich Lüneberg. Neuer Stellvertreter wurde Heino Rabbe. In dieser Zeit wurde das Spritzenhaus an der Verdener Straße in viel Eigenleistung um- und ausgebaut, und die Löschwasserversorgung wurde durch mehrere Bohrbrunnen erheblich verbessert.

1969 übernahm Friedel Wilkens den Posten des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Am 15. Januar 1971 wurden die Pflichtfeuerwehren Ahnebergen und Stedebergen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wahnebergen zusammengelegt – ein Vorgriff auf die kommende Gemeindereform. Im selben Jahr wurde Heino Rabbe erneut stellvertretender Gemeindebrandmeister.

Mit der Gründung der Einheitsgemeinde Dörverden 1973 änderte sich der Titel der Wehrführung in „Ortsbrandmeister“. Hermann Fahrenholz war damit der erste Ortsbrandmeister der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wahnebergen. In den folgenden Jahren zog das Feuerwehrhaus zunächst ins Sportlerheim und später in die alte Schule Wahnebergen um – Anlass waren das 1973 beschaffte LF 8 sowie die 1975 gegründete Jugendfeuerwehr.

Wechsel an der Spitze (1979 – 1996)

1979 wurde Gerd Müller zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Nach zwanzig Jahren in der Wehrführung wechselte Hermann Fahrenholz in das Amt des Gemeindebrandmeisters; Gerd Müller wurde neuer Ortsbrandmeister, Heino Rabbe erneut sein Stellvertreter. In dieser Zeit hielt eine Brandserie die Gemeinde in Atem.

1989 wurde Claus-Dieter Rosilius zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. 1991 übernahm er das Amt des Ortsbrandmeisters, als Gerd Müller aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Stellvertreter wurde zunächst Heinz-Hermann Kühl, ab 1995 dann Fredy Radeke.

Moderne Entwicklung (1997 – heute)

1997 wurde Thomas Meyer als erster Ahneberger zum Ortsbrandmeister gewählt. Ab 1999 stand ihm Harm-Dirk Hüppe als Stellvertreter zur Seite. In dieser Zeit wurde die Fahrzeugausstattung umstrukturiert und eine neue Fahrzeughalle angebaut. Eine erneute Brandserie forderte den jungen Ortsbrandmeister – er bestand diese Feuertaufe hervorragend.

2008 wurde Ralf Peters zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt; er übernahm das Amt von seinem aufgrund eines Umzugs ausgeschiedenen Vorgänger. 2020 folgte ihm Felix Stellmann als junger Nachfolger nach. Seither leiten Thomas Meyer und Felix Stellmann gemeinsam die Ortsfeuerwehr Wahnebergen.

Ansprechpartner

Ortsbrandmeister

Thomas Meyer

thomas.meyer(at)feuerwehren-doerverden.de

Stellv. Ortsbrandmeister

Felix Stellmann

felix.stellmann(at)feuerwehren-doerverden.de

Kinderfeuerwehrwart

Andreas Steinbeck

andreas.steinbeck(at)feuerwehren-doerverden.de

Jugendfeuerwehrwart

Daniel Beglau-Schmitz

daniel.beglau-schmitz(at)feuerwehren-doerverden.de

Dienstpläne

Die aktuellen Dienstpläne als PDF zum Herunterladen:

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