Wahnebergen

1230 erstmals als „Wanebergen“ erwähnt, aus dieser Zeit auch das Rittergeschlecht derer zu Wahnebergen. 

1742 erste Erwähnung einer Schule in Wahnebergen

1847 Eröffnung des Schienenverkehrs zwischen Hannover und Bremen mit einem Bahnhof auch in Wahnebergen

1905 Eröffnung der Bahnstrecke Verden – Schwarmstedt, die beim Bahnhof Wahnebergen in östliche Richtung abzeigt.

1972 gibt Wahnebergen im Zuge einer landesweiten Gebietsreform seine Selbständigkeit auf und wird durch Landesgesetz mit anderen zur Gemeinde Dörverden zusammengeschlossen.

1973 Schließung der Dorfschule und Schließung des Bahnhofs für den Personenverkehrs, später Eröffnung eines Kindergartens im Schulgebäude.

1990-iger Jahre Einstellung des Frachtverkehrs auf der Bahnstrecke Verden – Schwarmstedt (der Personenverkehr ist schon viele Jahre eingestellt) und Abbau der Schienen.

1996 und 2003 und Erschließung neuer Baugebiete.

2001 Untertunnelung des Bahnhübergangs mit der Kreisstraße.


Chronik

Erster Gemeindebrandmeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Wahnebergen war Friedrich Lüneberg. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hermann Fahrenholz und dem ersten Gruppenführer Heinrich Hüppe baute er die neue Freiwillige Feuerwehr auf. Es ging damals auch schon sehr schnell los, weil bereits im Mai des Jahres 1957 an den ersten Wettkämpfen beim Kreisaufmarsch im Uphusen teilgenommen werden sollte. Weil noch jegliche Ausrüstung der Kameraden fehlte, mussten die Einsatzröcke für diesen „Einsatz“ beim Kostümverleih Bartels ausgeliehen werden. Es wurde aber gleich der fünfte Platz erreicht. In den folgenden Jahren rüstete die Gemeinde Wahnebergen die neue Wehr mit Einsatzausrüstung nach den Wünschen der Wehrführung aus. 

Im März 1963 übernahm Hermann Fahrenholz die Wehr von dem aus Altersgründen zurücktretenden F. Lüneberg. Neuer Stellvertreter wurde Heino Rabbe. In dieser Zeit wurde das Spritzenhaus an der Verdener Straße mit sehr viel Eigenleistung der Feuerwehrkameraden um- und ausgebaut. Die Löschwasserversorgung wurde erheblich verbessert, in dem mehrere Bohrbrunnen gesetzt wurden. 

1969 übernahm Friedel Wilkens den Posten des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. 

1971, genau am 15. Januar, wurden die Pflichtfeuerwehren Ahnebergen und Stedebergen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wahnebergen zusammengelegt. Dieses erfolgte schon im Vorgriff auf die in den nächsten Jahren anstehende Gemeindereform. 

1971 wurde Heino Rabbe wieder stellvertretender Gemeindebrandmeister. 

1973 wurde die Einheitsgemeinde Dörverden gegründet und der Titel der Wehrführung der Feuerwehr Wahnebergen lautete ab diesem Zeitpunkt „Ortsbrandmeister“. Neu gewählt wurde die Wehrführung zu diesem Zeitpunkt aber nicht, da erst zwei Jahre zuvor das Ortskommando gewählt wurden war; somit war Hermann Fahrenholz der erste Ortsbrandmeister der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wahnebergen. 

In den nächsten Jahren wurde das Feuerwehrhaus zunächst an das Sportlerheim und später in die alte Schule Wahnebergen verlegt. Ausschlaggebend dafür war unter anderem das 1973 beschaffte LF8 und die 1975 gegründete Jugendfeuerwehr. 

1979 wurde Gerd Müller zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Nach zwanzig Jahren in der Wehrführung wurde Hermann Fahrenholz Gemeindebrandmeister der Gemeinde Dörverden und Gerd Müller wurde zum neuen Ortsbandmeister. Wieder einmal wurde Heino Rabbe zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. In dieser Zeit wurde die Wehrführung erheblich gefordert, da eine Brandserie die Gemeinde im Atem hielt.

1989 wurde Claus-Dieter Rosilius zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt; dieser wurde auch 1991 zum Ortsbrandmeister ernannt, als Gerd Müller das Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Stellvertreter wurde Heinz-Hermann Kühl, bis 1995 Fredy Radeke zum Stellvertreter wurde. 

1997 wurde Thomas Meyer als erster Ahneberger zum Ortsbrandmeister der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wahnebergen gewählt. Ab 1999 wurde Harm-Dirk Hüppe zum Stellvertreter. In dieser Zeit wurde die Fahrzeugausstattung der Ortswehr umstrukturiert und eine neue Fahrzeughalle am Feuerwehrhaus angebaut. In den ersten Jahren wurde der junge Ortsbrandmeister durch eine Brandserie in der Ortschaft gehörig gefordert, bestand diese Feuertaufe aber hervorragend.

2008 wurde Ralf Peters zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Er übernahm die Aufgaben seines Vorgängers, der aufgrund eines Umzugs ausschied. Seither steht die Ortsfeuerwehr Wahnebergen unter der Leitung des Duos Thomas Meyer und Ralf Peters.

Fahrzeuge
TSF-W

Seit dem Jahr 2000 fährt die Ortsfeuerwehr Wahnebergen ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank. Das TSF-W ersetzt seit dem ein ausgedientes LF8. Es bietet Platz für eine Staffel, also 6 Kameraden.

Dank einem Tank mit 500 Litern Wasser und einer Schnellangriffseinrichtung können Entstehungsbrände schnell gelöscht werden. Weitere wichtige Hilfsmittel zur Brandbekämpfung, wie 4 Atemschutzgeräte, Schaumrohr, Fire-Ex und Hohlstrahlrohr sind ebenfalls vorhanden.

Funkrufname: Florian Verden 12-41-5
Funktechnik: MTM800 FuG Digitalfunk
Bezeichnung: Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser (500l Wassertank)
Hersteller: Iveco
Modell: Turbo-Daily 49-10
Auf-/Ausbauhersteller: Ziegler
Besatzung: 1-5
Kraftstoff: Diesel
Leistung: 115 kW
Gesamtgewicht: 7,49 t
Höhe: 2,53 m
Sondersignal:
Rundumkennleuchten: Bosch RKLE 150
Pressluftfanfaren: Fiamm

MTW/TSA

MTW
Der seit 2015 eingesetzte Mannschaftstransportwagen dient, wie der Name schon verrät, hauptsächlich dem Transport der Kameraden zum Einsatz. Durch angehängtem TSA kann die Besatzung eigenständig arbeiten und zum Beispiel eine zweite Wasserentnahmestelle nutzen. Neben den Fahrten zum Einsatzort, wird das Fahrzeug auch von der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr und den Kameraden der Altersabteilung genutzt.

TSA
Seit Gründung der Ortsfeuerwehr Wahnebergen im Jahr 1956 ist der Tragkraftspritzenanhänger im Einsatz. Als im Jahr 1973 ein LF8 beschafft wurde, verblieb der TSA im Ahneberger Gerätehaus, um in der Ortschaft „auf der anderen Seite der Bahn“ eine umgehende Feuerbekämpfung gewährleisten zu können, auch wenn die Bahnschranken das Anrücken des neuen LF8 verzögerten. Im Jahr 2006 wurde die Einsatztaktik überarbeitet, fortan war der Anhänger in Wahnebergen untergebracht. Da die Bahnschranke im Jahr 2000 durch eine Bahnunterführung ersetzt wurde, war das Vorhalten des TSA in Ahnebergen nicht mehr zwingend notwendig. Es bot sich daher an, das TSF/W als erste Taktische Einheit und den MTF gemeinsam mit dem TSA als nachrückende Einheit, die selbständig arbeiten kann, zu nutzen.

Funkrufname: Florian Verden 12-17-5
Funktechnik: FuG8b-1 Analogfunk
MTM800 FuG Digitalfunk
Telefonfreisprecheinrichtung
Bezeichnung: Manschaftstransportfahrzeug
Hersteller: Mercedes-Benz
Modell: Sprinter 213 CDI
Radstand: Mittel
Auf-/Ausbauhersteller: Eigenbau
Besatzung: 1-8
Kraftstoff: Diesel
Leistung: 95 kW
Gesamtgewicht: 3,19 t
Höhe: 2,43 m
Sondersignal: Pintsch-Bamag ToPas 100 Blaulichtanlage
Pintsch Bamag LED-Frontblitzer
Pintsch Bamag Signalhorn in Frontstoßstange
Umfeldbeleuchtung: Labcraft-LED- Leuchten rechts und hinten über den Türen
Rückfahrkamera/Sensoren: Ja

Ansprechpartner

Ortsbrandmeister Thomas Meyer – thomas.meyer@feuerwehren-doerverden.de

stv. Ortsbrandmeister Ralf Peters – ralf.peters@feuerwehren-doerverden.de

Kinderfeuerwehrwart Andreas Steinbeck – andreas.steinbeck@feuerwehren-doerverden.de

Jugendfeuerwehrwart Thomas Henglein – thomas.henglein@feuerwehren-doerverden.de

Kontakt