Einsatzübung – Wohnhausbrand

Datum: 2. April 2014 
Alarmzeit: 18:13 Uhr 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Sandberg, Hülsen 
Fahrzeuge: Hülsen , Wahnebergen , Westen  


Einsatzbericht:

Nicht lange genießen konnten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hülsen und Westen ihren wohlverdienten Feierabend. Denn um genau 18:13 Uhrheulten in Hülsen und Westen die Sirenen und die Blauröcke wurden zum Einsatz gerufen. Knapp fünf Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte der Hülsener Wehr und wenige Minuten später auch die Westener Kameraden am Einsatzort in der Straße „Zum Sandberg“. Hier war es bei Abbrucharbeiten eines Resthofes zu einer Verpuffung gekommen. In dem brennenden und total verqualmten Gebäude wurden drei Personen vermisst. Somit war Menschenrettung die wichtigste Aufgabe. Nach kurzer Lageerkundung durchsuchten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz das Gebäude und konnten bald zwei Personen retten. Schwieriger gestaltete es sich, die dritte Person zu retten. Sie befand sich im ersten Stock des Gebäudes und musste über eine Steckleiter gerettet werden. Das erforderte höchste Konzentration der Retter. Zwischenzeitlich hatten die anderen Feuerwehrkameraden Schlauchleitungen verlegt und knapp fünfzehn Minuten nach Alarmierung hieß es „Wasser marsch“. Die zusätzliche durch den Einsatzleiter, Hülsens Ortsbrandmeister Volker Schnabel angeforderte Wehr aus Wahnebergen rückte zwar noch an, brauchte aber nicht mehr einzugreifen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz erfolgreich beendet. Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung. Ausgearbeitet hatte die Szenerie der stellvertretende Hülsener Ortsbrandmeister Mirko Biernath. Die Übung lief unter der aufmerksamen Beobachtung von Gemeindebrandmeister Carsten Mügge und seinem Stellvertreter, dem Barmer Ortsbrandmeister Joachim Schmidt ab. Beide hatten bei der anschließenden Übungsbesprechung nur Kleinigkeiten zu bemängeln.

Text: Dirk Kattwinkel